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Ratgeber

XML-Sitemap: Aufbau, typische Fehler und Einreichung

Redaktion seobox.de1 Min. Lesezeit · Stand:

Eine XML-Sitemap ist ein Inhaltsverzeichnis Ihrer Website für Suchmaschinen. Sie ersetzt keine gute interne Verlinkung, hilft aber, neue und tief liegende Seiten schneller zu finden.

So sieht eine Sitemap aus

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
  <url>
    <loc>https://www.beispiel.de/leistungen/</loc>
    <lastmod>2026-09-01</lastmod>
  </url>
</urlset>

Jeder Eintrag braucht eine vollständige Adresse in <loc>. Die Angabe <lastmod> ist nützlich, wenn sie wirklich die letzte inhaltliche Änderung wiedergibt. <priority> und <changefreq> ignoriert Google.

Was hineingehört – und was nicht

  • Hinein: alle Seiten, die in den Suchergebnissen erscheinen sollen, mit ihrer endgültigen Adresse.
  • Nicht hinein: weiterleitende Adressen, Seiten mit Fehlern, Seiten mit noindex und Seiten, deren Canonical woanders hinzeigt.

Eine Sitemap voller Weiterleitungen und Fehler signalisiert Google, dass man ihr nicht trauen kann.

Grenzen und große Websites

Pro Datei sind höchstens 50.000 Adressen und 50 MB (unkomprimiert) erlaubt. Größere Websites teilen die Sitemap auf, etwa nach Seitentyp, und fassen die Teile in einer Sitemap-Indexdatei zusammen.

Sitemap einreichen

  1. Adresse der Sitemap in die robots.txt eintragen: „Sitemap: https://…/sitemap.xml“.
  2. In der Google Search Console unter „Sitemaps“ einreichen.
  3. Nach einigen Tagen den Bericht prüfen: Wie viele Adressen wurden gefunden und indexiert?

Checkliste

  • Gültiges XML mit dem richtigen Namensraum.
  • Nur Adressen, die mit 200 antworten und indexiert werden sollen.
  • Alle Adressen gehören zur eigenen Domain.
  • Höchstens 50.000 Adressen pro Datei.
  • In robots.txt und Search Console hinterlegt.